Stadt Ditzingen

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Das Ditzinger Rathaus wieder in der Hand der Narren

3 Jahre hatten sowohl die Narren als auch die Stadtverwaltung Zeit, sich die richtige Strategie zur ersten Erstürmung bzw. zur Verteidigung des Rathauses nach Corona zurecht zu legen. 
Wie es ausging, lesen Sie bereits in der Überschrift. Aber wir wollen es nicht versäumen, von der tollen Stimmung zu berichten, die wie immer von der Gesellschaft TITZO – angeführt von der 1. Ditzinger Guggenmusik Los Titzos – den Ditzinger Glemshexen und befreundeten Faschingsvereinen durch die von Zuschauern gesäumte Marktstraße auf den Laien getragen wurde.

Das fantastische Wetter am 7. Januar sorgte aber nicht nur draußen für viele Besucher – auch im Rathaus liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren!
Sackweise Bonbons und Lollis wurden angekarrt, das Tor zum Rathaus verriegelt und eine hochprofessionelle 4-fach-Schuss-Konfettikanone zur Verteidigung installiert. Mitglieder des Gemeinderats, Jugendgemeinderats und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses waren perfekt zur Verteidigung ausgestattet. 

Und für den geringen Fall einer Niederlage baute die Stadtverwaltung auf Besänftigung der Eroberer durch Speis und Trank. 

Doch noch war es nicht so weit! Oberbürgermeister Michael Makurath und Bürgermeister Ulrich Bahmer versuchten, perfekt als Scheichs getarnt, mit guten Worten und flatternden Dollars die Angreifer zum Abzug zu bewegen, leider vergeblich! 

Leider war die Akustik so, dass es zwischen dem Gesagten und dem Gehörten möglicherweise Diskrepanzen gegeben hat, die Anlass für Fehldeutungen waren. Es sei hervorgehoben, dass sich die Ausführungen des Oberbürgermeisters ausdrücklich nicht auf seinen Leonberger Kollegen bezogen haben.

Nach drei hartnäckigen Anläufen der Glemshexen mit dem Rammbock gegen das Rathaustor konnten sie der Tanzgarde des TITZO nicht entfliehen und wurden auf den Laien vor ihr Volk geführt. Die Prinzessin verlas dort die neuen Ditzinger Regeln bis zum Aschermittwoch und Michael Makurath überließ niedergeschlagen mit der Übergabe des Rathausschlüssels die Regierungsmacht der neuen Regentin. 

 

Abdankungsrede von OB Michael Makurath:
 
Helau, ihr tolle Narrenschar,
gewonnen habt ihr offenbar.
Ich lasse euch jetzt regieren
Und hoff‘, ihr müsst nicht zu sehr frieren!
 
Corona hat so viele hingerafft,
doch einen hat es nicht geschafft:
Der Putin zeigt uns allen, was er ist:
ein ganz ein übler Terrorist.
 
Doch abgerechnet wird am Schluss,
Was Putin nun erfahren muss.
Denn ganz Europa unterstützt,
Mit allem, was dem Frieden nützt.
 
Doch mit Lamprecht und der Bundeswehr
Es besser immer Frieden wär‘ !
Unsere Pumas kann man nicht gebrauchen,
da ist der TÜV grad` abgelaufen!
 
Doch der Kanzler wummst uns durch die Krisen,
der Lindner häuft ´nen Berg von Miesen,
um vor dem Gasmangel uns zu retten,
Musst Habeck sogar nach Katar jetten.
 
Dort wackelt Deutschlands Fußball-Büste
bei der WM in Arabiens Wüste.
Zu unklar war der Sitz der Binde
drum spielt die Mannschaft auch wie blinde
 
Hast Du mit Korruption Probleme
und mit dem Regime der Wüstensöhne,
dann lass‘ das nächste Mal den Schrott:
Sei konsequent und mach Boykott!
 
Das Energiesparen kennt keine Grenzen,
wir speichern selbst die Flatulenzen!
Und soll´s beim Waschen richtig klappen,
dann hör auf Kretschmann und nimm den Lappen!
 
Schafft Dir das alles das kalte Grauen,
will ich Dir eines anvertrauen:
Bist Du in Ditzingen, merk` es dir gut,
man nirgends besser leben tut!
 
Der Bahnhof, der wird jetzt bald vollendet,
die Baustell` in der Siemensstraß‘ endet.
Für 49 Euro mit Bus und Bahn,
man bald überallhin fahren kann.
 
Und ich glaub es selbst kaum, wenn ich es sag‘,
die Straß´ nach Heimerdingen kriegt neuen Belag.
Ihr närrisches Volk, das ist nicht zum Lachen!
Das müssen die Narren erst mal besser machen.
 
Die Prinzessin soll jetzt ruhig proklamieren,
dann könnt ihr bis Aschermittwoch frieren!
Ich tret` jetzt ab und geh als Scheich,
denn Wüstensand ist warm und weich!