Stadt Ditzingen

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Klimaschutz

Klimaschutzmanagement bei der Stadt Ditzingen

Seit dem 01. Dezember 2020 ist eine Stelle für Klimaschutzmanagement bei der Stadt Ditzingen in der Stabstelle „Grundsatzfragen und nachhaltige Stadtentwicklung – Klimaschutzmanagement“ verortet.
Das Klimaschutzmanagement wird unter dem Titel „Förderung der Stelle eines Klimaschutzmanagements in der Stadt Ditzingen“ (Förderkennzeichen: 03K11266) vom 01.04.2020 bis zum 30.11.2023 durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Die Umsetzung der Förderung erfolgt durch den Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/).

Ein Ziel der Stelle ist die zentrale Steuerung, Koordinierung und Umsetzung ausgewählter Maßnahmen des vorliegenden integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Ludwigsburg für die Stadt Ditzingen. Ende 2015 wurde das Kreisklimaschutzkonzept im Kreistag Ludwigsburg beschlossen. Damit wurden Möglichkeiten und Maßnahmen zur Emissionsminderung im Kreis und in den einzelnen Kommunen ermittelt. Weitere Informationen zu dem Klimaschutzkonzept sind auf der Internetseite des Landkreises zu finden: https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/umwelt-technik/klimaschutz/integriertes-klimaschutzkonzept-im-landkreis-ludwigsburg/

Zu den ausgewählten Klimaschutzmaßnahmen für die Stadt Ditzingen im Rahmen der Förderung gehören unter anderem:
•    die Optimierung und Verstetigung des kommunalen Energiemanagements,
•    die Initiierung und Begleitung der Teilnahme am European Energy Award,
•    die Verankerung von Umweltbildungsangeboten an Schulen und Kitas,
•    die Durchführung von jährlichen themenspezifischen Kampagnen,
•    die Einführung einer Wärmeleitplanung für die Stadt Ditzingen,
•    Themen der nachhaltigen Mobilität wie zum Beispiel E-Ladestationen und die Taktverdichtung im ÖPNV.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Ansprechpartnerin
Lena Neudorfer
Stabstelle Grundsatzfragen und Nachhaltige Stadtentwicklung
Klimaschutzmanagement
Telefon: 07156 164-230
Lena.Neudorfer(@)Ditzingen.de

Projekte und Veranstaltungen

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu Projekten und Veranstaltungen des Klimaschutzmanagements der Stadt Ditzingen.

Ditzingen tritt dem Kompetenznetz Klima Mobil bei (12.10.2021)

Die Stadt Ditzingen tritt dem Kompetenznetz Klima Mobil bei. Mit knapp 25.000 Einwohnern ist die Mittelstadt in der Metropolregion Stuttgart einer der wichtigsten Gewerbe-, Industrie- und Wohnstandort. Somit spielt der Verkehr beim Klimaschutz eine wichtige Rolle, nicht zuletzt wegen der starken Pendlerbewegungen. Der Beitritt zum Netzwerk schließt an die von der Stadt verfolgte Politik an, mit dem Klimaschutz vor Ort zu beginnen.

Das Kompetenznetz Klima Mobil wurde 2020 gegründet und unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise, die hochwirksame Maßnahmen beim Klimaschutz im Verkehr planen und umsetzen wollen. Über 80 baden-württembergische Kommunen sind bereits Mitglied im Kommunennetzwerk und tauschen sich intensiv zum Klimaschutz im Verkehr aus. Dabei steht der regionale Charakter des Netzwerks im Vordergrund, indem es mit regionalen Ansprechpartnern vor Ort für die Kommunen im Einsatz ist.

Die Stadt Ditzingen zeichnet sich vor allem durch ein für die Region bedeutungsvolles Industrie- und Gewerbeaufkommen aus, umfasst sowohl kleine mittelständische Betriebe als auch große Konzernstandorte. Auch als Wohnstandort ist Ditzingen sehr beliebt. Beides zusammen sorgt für einen starken Pendlerverkehr, nicht zuletzt aufgrund des wichtigen Anschlusses an die A81. Viele Tausend Pendlerinnen und Pendler strömen täglich in die Stadt. Für den Wirtschaftsstandort Ditzingen gilt es, starkes Verkehrsaufkommen mit dem Klimaschutz und der Lebensqualität der Einwohner zu verbinden. Mit der Schaffung der Stabstelle „Grundsatzfragen und nachhaltige Stadtentwicklung – Klimaschutzmanagement“ hat Ditzingen bereits letztes Jahr seine Unternehmungen beim Klimaschutz verstärkt. Das Klimaschutzpotenzial im Verkehr soll nun noch stärker gehoben werden, im Einklang mit den Bedürfnissen von Wirtschaft und Anwohnern. Der Beitritt zum Kompetenznetz Klima Mobil führt diesen Weg konsequent fort.

Das Kompetenznetzwerk Klima Mobil ergänzt das Portfolio an Maßnahmen der nachhaltigen Mobilität der Stadt Ditzingen. Mit dem Elektromobilitätskonzept wird der Ausbau an E-Ladesäulen in der Stadt Ditzingen gefördert. Im Kreisklimaschutzkonzept sind übergeordnete Maßnahmen enthalten wie der Ausbau der Radschnellwege oder die Elektrifizierung der Busflotte. Das Kompetenznetzwerk unterstützt bei Maßnahmen, die den Umstieg auf nachhaltige Mobilitätsformen erleichtern zum Beispiel durch die Bevorrechtigung umweltfreundlicher Mobilität. 

Hintergrund:
Das Kompetenznetz Klima Mobil wurde auf Initiative des Ministeriums für Verkehr von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) in Kooperation mit der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Gefördert wird das Kompetenznetz Klima Mobil durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Fördersumme des Bundes beträgt 2,3 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg steuert einen finanziellen Eigenanteil in vergleichbarer Höhe bei und unterstützt das Kompetenznetz inhaltlich. 
Weitere Informationen unter https://www.klimaschutz-bewegt.de/
 

Ditzinger Unternehmen werden energetisch beraten (25.08.2021)

Vom 12. bis zum 18. Juli hatten Unternehmen die Möglichkeit sich im Rahmen der Energiekarawane kostenlos und unabhängig über Energieeffizienzmaßnahmen in ihrem Unternehmen beraten zu lassen. Dieser KEFF-Check wird von der Kompetenzstelle Energieeffizienz der Region Stuttgart angeboten. Außerdem war es möglich einen ebenfalls kostenlosen PV-Check zu buchen. Bei einem PV-Check wird die Eignung einer PV-Anlage auf dem Dach überprüft. Acht Unternehmen in Ditzingen haben diese Möglichkeit genutzt und einen Termin vereinbart, davon haben drei zusätzlich einen PV-Check gebucht.

 

Neue Bürgersaalbeleuchtung im Rathaus Ditzingen (12.07.2021)

Der Klimawandel und seine Auswirkungen sind seit vielen Jahren ein Thema. Längst wird der Klimaschutz nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance begriffen, z.B. um dauerhaft Energiekosten zu senken.

Die Stadt Ditzingen hat sich mit Erfolg im Jahr 2019 um Fördermittel bei der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums beworben. Das Projekt „Sanierung der Bürgersaalbeleuchtung im Rathaus Ditzingen“ wurde mit ca. 9.000 EUR bezuschusst. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 54.400 EUR. Mit dem Geld wurden die ersten 53 Originalleuchten aus dem Jahr 1989 durch eine Bega-LED Beleuchtung ersetzt. Die neue Beleuchtung ist tageslichtabhängig, dimmbar und unterscheidet sich optisch kaum vom Original. Durch den Austausch der Leuchten konnte der Stromverbrauch um 93% reduziert werden. Außerdem wurde die Hitzeentwicklung im Raum enorm gesenkt. 

Unser Dank gilt dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Forschungszentrum Jülich, die die Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative bereitgestellt haben.

Hintergrundinformation:
Zur Aktivierung und Unterstützung der Akteurinnen und Akteure im Klimaschutz hat die Bundesregierung 2008 die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) ins Leben gerufen. Im Rahmen der NKI fördert und initiiert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Neben Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Bildungseinrichtungen profitieren insbesondere auch Kommunen als wesentliche Zielgruppe von den Förderprogrammen der NKI.

Start der Energieberatungen in Ditzingen mit dem Sanierungsmobil (01.07.2021)

An der frischen Luft und am neu gestalteten Platz an der Glems war das Sanierungsmobil der Klimaschutz- und Energieagentur von Baden-Württemberg am 1. Juli in Ditzingen. Von 11:00 bis 18:00 Uhr konnten Fragen rund um Energie und Klimaschutz gestellt werden. Außerdem bot das Sanierungsmobil einiges zu entdecken: an einem Modell konnte der hydraulische Abgleich nachgestellt werden und an einem Bildschirm Sanierungspotenziale entdeckt werden. Das zog auch das Interesse einiger Kinder auf sich.

Parallel fand eine Energieberatung der Ludwigsburger Energieagentur vor Ort statt. Mehr Informationen zu den kostenlosen Beratungen für Bürgerinnen und Bürger gibt es hier: https://www.ditzingen.de/de/bauen-wohnen/energie#anfang
 

Online-Klimawerkstatt zum Thema Solarenergie-Nutzung (17.4.2021)

Am 17.4.2021 hat die Online-Klimawerkstatt von 10:15 bis 13 Uhr in Ditzingen stattgefunden. Mit ca. 25 Teilnehmer*innen wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort von Herr Makurath eröffnet. In einem ersten Vortrag wurden die Vorteile, der Einfluss auf die Energiewende und die Möglichkeiten der Solarenergie-Nutzung erläutert und die Wirtschaftlichkeit betrachtet. Danach erfolgte ein zweiter Vortrag über Photovoltaik-Kleinstanlagen, die zum Beispiel auf Balkonen aufgestellt werden können und deshalb auch für Mieter interessant sind. Außerdem wurde auf den Umgang mit Ü-20-PV-Anlagen eingegangen, die aus der EEG-Förderung fallen. Während der Vorträge und anschließend in kleineren Gruppen wurden spannende Fragen der Teilnehmenden von Energieberatern der Verbraucherzentrale beantwortet. Hier ging es unter anderem um die Themen: Wann lohnt sich ein Batteriespeicher? Gibt es Anbieter-Verbände von PV-Anlagen? Und ist Eigenstromnutzung bei Wohnungseigentümergemeinschaften möglich?

Einen Termin für weitere Beratungen rund um das Thema Solarenergie-Nutzung können Sie telefonisch bei der LEA e.V. vereinbaren (Tel.: 07141 68893-0).