Stadt Ditzingen

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Ditzingen und seine Wasserversorgung

Der frühere Rathausbrunnen in der Münchinger Straße
Der frühere Rathausbrunnen in der Münchinger Straße

Erst seit 1905 verfügt Ditzingen über eine zentrale Wasserversorgung mit Pumpstation, Hochbehälter, einem ortsumfassenden Leitungsnetz und Hausanschlüssen. Bis dahin bezogen die Einwohner ihr Trink- und Brauchwasser aus den über das Dorf verteilten öffentlichen Lauf- und Pumpbrunnen. Mit zunehmendem Wachstum der Gemeinde wurden die Anlagen weiter ausgebaut. Heute versorgen die städtischen Tiefbrunnen Blauäcker und Rauns, deren Wasser in den Hochbehältern auf dem Lotterberg und im Gewand „Hertern“ mit Bodenseewasser gemischt wird, die Kernstadt mit Trinkwasser.

Ganz ähnlich waren die Verhältnisse in den Ortsteilen: Heimerdingen erhielt 1873 als erste Kommune des Oberamts Leonberg eine Hochdruckleitung und war 1907 wie Schöckingen Gründungsmitglied des Zweckverbands Strohgäuwasserversorgung. In Hirschlanden löste 1903 eine zentrale Wasserversorgung mit Pumpstation und Hochbehälter auf der Schöckinger Höhe die beiden Dorfbrunnen vor dem Rathaus und in der Ditzinger Straße ab.

Im Herbst soll eine Publikation des Stadtarchivs über die Geschichte des Ditzinger Wasserversorgungswesens erscheinen. Dafür suchen wir noch Fotos und weitere Unterlagen von/über historische Brunnen, Brunnenstuben, Hochbehälter, Pumpwerke und sonstige Wasserversorgungseinrichtungen (auch von Bau- und Abbrucharbeiten) aus allen vier Ortsteilen. Wer kann etwas beitragen? Hinweise bitte an archiv@ditzingen.de oder Tel.: 07156-43847-80.