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Hetzen und Jagen von Wildtieren - Betreten von Feldern in der Aufwuchs Zeit

Reh auf der Flucht
Reh auf der Flucht

Gerade während der Brut- und Setz-Zeit, zwischen dem 15.03.und 15.06. sind unsere Wildtiere besonders anfällig gegenüber frei und unkontrolliert laufenden Hunden.

Vielleicht hat Ihr Hund folgendes Verhalten auch schon gezeigt:

Sie sind mit Ihrem Hund in der freien Natur unterwegs. Plötzlich verharrt Ihr Vierbeiner in einer Position. Oft hebt er gleichzeitig ein angewinkeltes Vorder- oder Hinterbein. Er hat offensichtlich eine Beute geortet. Von einer auf die andere Sekunde ist Ihr Hund nicht mehr ansprechbar. Er fixiert sich auf das Verfolgen dieser einen Fährte. Darauf folgt der Beutefang.

Viele Hunde neigen, unabhängig von der Rasse, zum Jagen und Hetzen von Wildtieren. Wir bitten Sie, sich als Hundeführer/-In verantwortungsvoll mit Ihrem Hund in der Natur zu bewegen. Sollte Ihr Hund nicht uneingeschränkt gehorsam sein, dann leinen Sie ihn in sensiblen Gebieten (z.B. im Wald, in unübersichtlicher Feldflur oder in Schutzgebieten) sicherheitshalber an. Zudem dürfen Hunde ihr „Geschäft“ nicht auf den bewirtschafteten Flächen verrichten.

Über das Heu gelangt der Kot in den Futterkreislauf. Bei stärkerer Geruchsbelästigung weigert sich das Vieh, die Nahrung aufzunehmen. Schwerwiegender aber ist, dass in den Ausscheidungen Keime enthalten sein können, die z.B. bei Rindern Krankheiten auslösen können.
Auf unseren Äckern und Wiesen sprießt es wieder. Aus gegebenem Anlass möchten wir auch darauf hinweisen, dass von April bis Oktober ein Betretungsverbot für bewirtschaftete Felder gilt!

Um den Aufwuchs zu schützen und somit auch den enormen Arbeitseinsatz der Landwirte, dürfen bewirtschaftete Felder nicht betreten werden. Auch Ihren Hunden dürfen sie diese nicht als Freilauf- und Aufenthaltsfläche überlassen.

Vielen Dank!