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Feuer im Schulzentrum in der Glemsaue

Feuerwehrmann im Einsatz
Feuerwehrmann im Einsatz

 

Hoher Sachschaden entstand am späten Dienstagabend bei einem Feuer im Schulzentrum Glemsaue. Die Ditzinger Feuerwehr wurde um 22:26 Uhr über die automatische Brandmeldeanlage der Schule alarmiert, beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Foyer stark verqualmt. Mehrere Trupps erkundeten unter schwerem Atemschutz, sie entdeckten ein Feuer im Chemiesaal und begannen umgehend mit der Brandbekämpfung. Die Flammen hatten bereits auf die benachbarten Räume übergegriffen.

Obwohl die Feuerwehr den Brand nach wenigen Minuten unter Kontrolle bekam, waren mehrstündige Nachlösch- und Belüftungsarbeiten erforderlich. Über die Zwischendecke hatten sich Rauch und Russ in mehr als 20 Räume ausgebreitet, 40 der eingesetzten Kräfte mussten unter Atemschutz vorgehen.

Oberbürgermeister Michael Makurath und der Stv. Rektor Spiess waren vor Ort und beschlossen, dass in der Schule vorerst kein Unterricht stattfinden kann. Bei der Begutachtung am nächsten Tag wurde festgestellt, dass sich der Rauch im kompletten Schulzentrum ausgebreitet hatte. Es wurde entschieden, dass der Unterricht im gesamten Schulzentrum bis mindestens einschließlich Freitag, 21. Februar 2020 ausfallen wird. In den Faschingsferien finden weitere Untersuchungen statt, um zu klären ab wann wieder Unterricht im Schulzentrum stattfinden kann. Am Mittwoch waren ebenfalls Brandermittler der Polizei vor Ort um der Brandursache auf die Spur zu kommen. Aktuelle Informationen sind auf der Homepage der Stadt Ditzingen oder über die städtische App abrufbar. Die App finden Nutzer mit Eingabe des Suchbegriffs „Ditzingen“ in iTunes und Play Store.

Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei im hohen sechsstelligen Bereich, die Brandursache ist momentan noch unklar. Die Ditzinger Feuerwehr war bis gegen 4 Uhr mit elf Fahrzeugen und 61 Kräften im Einsatz.

Die Stadtverwaltung dankt allen Einsatzkräften für Ihre Unterstützung, die durch ihre Arbeit eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern konnten. Glücklicherweise waren keine Verletzten zu beklagen.

Belüftungsarbeiten
Belüftungsarbeiten