Stadt Ditzingen

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Stadtplanung

Abteilung Stadtplanung:

Neubaugebiet Westlicher Ortsrand
Neubaugebiet Westlicher Ortsrand

Stadtplanung umfasst alle Planungen und Maßnahmen zur städtebaulichen Ordnung und Entwicklung. Die Abteilung Stadtplanung betreut die Aufgaben der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung, den Flächennutzungsplan und die Bebauungspläne. Ferner betreut die Abteilung zahlreiche städtebauliche Planungen und entwickelt Rahmenpläne. Der Entwurf von Verkehrsanlagen sowie Bau- und Gestaltungsberatung finden ebenfalls in dieser Abteilung statt. Auch zahlreiche Fachplanungen werden hier betreut. 

Stadtbauamt, Abteilungsleitung Stadtplanung, Herr Beutner
Tel.: 07156 164-223, E-Mail schreiben

Stadtbauamt, Abteilung Stadtplanung, Frau Bernert
Tel.: 07156 164-225, E-Mail schreiben

Adresse
Stadtverwaltung Ditzingen, Am Laien 1,  71254 Ditzingen  

Bauleitplanung

Die Bauleitplanung ist ein im Baugesetzbuch (BauGB) geregeltes Verfahren in der Planungshoheit der Stadt zur vorausschauenden Ordnung der städtebaulichen Entwicklung durch Regelungen zur baulichen und sonstigen Nutzung der Grundstücke. Die Bauleitplanung ist zweistufig angelegt: Es wird unterschieden zwischen vorbereitendem Bauleitplan (Flächennutzungsplan) und verbindlichen Bauleitplänen (Bebauungsplan). Die Bauleitplanung soll die bauliche und sonstige Nutzung vorbereiten und leiten.

Planausschnitt BPlan westlicher Ortsrand
Planausschnitt BPlan westlicher Ortsrand

Rechtsverbindliche Bebauungspläne

Planausschnitt BPlan westlicher Ortsrand
Planausschnitt BPlan westlicher Ortsrand

In der Regel werden Bebauungspläne aus dem Flächennutzungsplan entwickelt. Bebauungspläne sind Teil der sog. verbindlichen Bauleitplanung. Der Bebauungsplan enthält rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung und die Nutzung der Grundstücke in einem abgegrenzten Gebiet. Er wird als Satzung beschlossen und erlangt damit Rechtskraft. Die verbindlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes (B-Plan) dienen der städtebaulichen Ordnung und sind für die Verwaltung wie auch für die einzelnen Bürger oder Investoren verbindlich (§ 30 BauGB).

Das Stadtgebiet von Ditzingen ist mit zahlreichen Bebauungsplänen aus unterschiedlichen Zeiten belegt. Die Bebauungspläne der jüngeren Zeit, in denen derzeit noch Bautätigkeit herrscht sind nachfolgend ausgewiesen. Die übrigen Pläne können beim Stadtbauamt, Abteilung Stadtplanung oder Baurecht zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses eingesehen werden. 

Ansprechpartner: 
Stadtbauamt, Abteilungsleitung Stadtplanung, Herr Beutner
Tel.: 07156 164-223, Fax: 07156 164-232
E-Mail schreiben

DITZINGEN

Bahnhof Teil 3

 

 

 

 

 

 

Link: 

 

Laufende Verfahren

Derzeit befinden sich einige Bebauungspläne in Ditzingen im Bauleitplanverfahren, also in der Aufstellung. Nachfolgend ist der aktuelle Verfahrensstand (Beschlusslage) dargestellt. 

Link: 

Ansprechpartner: 
Stadtbauamt, Abteilungsleitung Stadtplanung, Herr Beutner
Tel.: 07156 164-223, Fax: 07156 164-232
E-Mail schreiben

Adresse
Stadtverwaltung Ditzingen, Am Laien 1,  71254 Ditzingen  

Laufende Verfahren - Auslegungen

Unterlagen im Rahmen der öffentliche Auslegungen zum Download

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 6" Nr. 01.5.6 vom 16.06.2017 vom Büro Baldauf Architekten und Stadtplaner

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 6" Zeichnerischer Teil

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 6" Textteil

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 6" Begründung

Erläuterungsplan zu den Festsetzungen des Bebauungsplans vom 23.06.2017 vom Büro Baldauf Architekten und Stadtplaner

Leitungslageplan vom Büro BNP Ingenieure GmbH vom 28.04.2017

Grundriss und Längsschnitt vom Büro BNP Ingenieure GmbH vom 28.04.2017

Schnitte vom Büro BNP Ingenieure GmbH vom 28.04.2017

Detailplan vom Büro BNP Ingenieure GmbH vom 28.04.2017

Vorprüfung des Einzelfalls nach § 13a Bau GB bzw. § 3c UVPG von der Werkgruppe Grün vom 12.12.2013

Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (SaP) vom 16.12.2013 von der Werkgruppe Grün

Sonderuntersuchung Fauna von der Werkgruppe Grün vom 29.10.2013

Grünordnungsplan von der Werkgruppe Grün vom 16.12.2013

Grünordnungsplan Bestandsplan von der Werkgruppe Grün vom 16.12.2013

Grünordnungsplan Massnahmenplan von der Werkgruppe Grün vom 16.12.2013

Altlastentechnische Untersuchung vom Büro Hundhausen vom 14.02.2014

Baugrundbeurteilung vom Büro Hundhausen vom 25.04.2017

 

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 2" Nr. 01.5.2 vom 22.04.2016 geändert am 16.06.2017 vom Büro Baldauf Architekten und Stadtplaner

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 2" Zeichnerischer Teil

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 2" Textteil

Bebauungsplanentwurf "Bahnhof Ditzingen Teil 2" Begründung

Auszug aus dem Flächennutzungsplan 2015 vom 16.06.2017 vom Büro Baldauf Architekten und Stadtplaner

Berichtigung des Flächennutzungsplans 2015 vom 16.06.2015 vom Büro Baldauf Architekten und Stadtplaner

Vorprüfung des Einzelfalls nach § 13 BauGB bzw. § 3c UVPG  von der Werkgruppe Grün vom 12.12.2013

Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (SaP) vom 16.12.2013 von der Werkgruppe Grün

Sonderuntersuchung Fauna von der Werkgruppe Grün vom 29.10.2013

Grünordnungsplan von der Werkgruppe Grün vom 16.12.2013

Grünordnungsplan Bestandsplan von der Werkgruppe Grün vom16.12.2013

Grünordnungsplan Massnahmenplan von der Werkgruppe Grün vom 16.12.2013

Schalltechnische Untersuchung vom Büro Accon vom 08.06.2017

Schalltechnisches Gutachten Ergänzung Tiefgarage vom Büro Accon vom 27.02.2017

Altlastentechnische Untersuchung vom Büro Hundhausen vom 14.02.2014

Baugrundbeurteilung vom Büro Hundhausen vom 25.04.2017

Untersuchungsbericht der Sanierung des Kontaminationsbereichs der ehemaligen Tankstelle Kreuzung Stuttgarter Straße - Gerlinger Straße vom Büro Hundhausen vom 24.08.2016

 

Bebauungsplan Gewerbegebiet Nord, Nördlich der Max-Planck-Straße in Heimerdingen

 

Bebauungsplan Sporthalle Ditzingen

Bebauungsplan Grabenäcker Süd

Städtebauliche Satzungen

In städtebaulichen Satzungen werden Regelungen zur Bebaubarkeit und sonstigen Nutzungen von Grundstücken getroffen. So kann die Gemeinde zum Beispiel gemäß § 34 Baugesetzbuch ( BauGB ) durch sogenannte Innenbereichssatzungen die Grenzen für im Zusammenhang bebaute Ortsteile festlegen für bebaute Bereiche im Außenbereich, wenn die Flächen im Flächennutzungsplan als Baufläche dargestellt sind für einzelne Außenbereichsflächen, wenn die einbezogenen Flächen durch die bauliche Nutzung des angrenzenden Bereiches entsprechend geprägt sind. Weitere städtebauliche Satzungen sind die Außenbereichsatzung, die Veränderungssperren, Gestaltungssatzungen, Erhaltungssatzungen.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan ist der vorbereitende Bauleitplan. Im FNP ist für das gesamte Gemeindegebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Gemeinde in den Grundzügen dargestellt. Der FNP ist den Zielen der Raumordnung anzupassen. Er bedarf der Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde. Der FNP ist verwaltungsintern bindend, anders als beim Bebauungsplan kann der einzelne Bürger aus dem Flächenutzungsplan jedoch keine Rechtsansprüche ableiten. Die Bebauungspläne sollen aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden. Er soll die räumliche Entwicklung für die gesamte Stadt aufzeigen. Allgemein wird hierfür ein Zeitraum von etwa 15 Jahren angenommen. Schon 1992 hat der Gemeinderat Ditzingen das KPS-Gutachten in Auftrag gegeben, um neue Bauflächen zu finden und zu bewerten. Auf dieser Basis wurde der FNP der Stadt Ditzingen fortgeschrieben. Er wurde um einen Landschaftsplan ergänzt und auf weitere Planungen, z. B. den Regionalplan, abgestimmt. Am 18. Dezember 2001 hat der Gemeinderat die Wirksamkeit des Flächennutzungsplanes 2015 mit integriertem Landschaftsplan der Stadt Ditzingen beschlossen. Die Genehmigung durch das Regierungspräsidium Stuttgart ist am 07.05.2002 erfolgt; die Genehmigung wurde im Ditzinger Anzeiger am 23.05.2002 bekanntgemacht.

Wirksamkeit des Flächennutzungsplanes 2015 mit integriertem Landschaftsplan der Stadt Ditzingen

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat den vom Gemeinderat der Stadt Ditzingen am 18.12.2001 in öffentlicher Sitzung beschlossenen Flächennutzungsplan mit Erlass vom 07. Mai 2002 Nr. 21-2511.1 Ditzingen aufgrund von § 6 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) genehmigt. Für den räumlichen Geltungsbereich des Flächennutzungsplanes ist der Lageplan in der Fassung vom 16. November maßgebend.

Der Flächennutzungsplan wird mit dieser Bekanntmachung wirksam, und damit verbindlich für die Stadt und beteiligte Behörden.

Der Flächennutzungsplan kann einschließlich seines Erläuterungsberichts beim Stadtbauamt der Stadt Ditzingen, Am Laien 1, 3. Stock, Zimmer 323 während der üblichen Dienststunden eingesehen werden. Jedermann kann den Flächennutzungsplan einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen (vgl. § 6 Abs. 5 BauGB). Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften sowie Mängel in der Abwägung sind nach § 215 Abs. 1 Nr. 1 und 2 BauGB unbeachtlich, wenn die Verletzung der o.g. Verfahrens- und Formvorschriften nicht innerhalb eines Jahres, Mängel in der Abwägung nicht innerhalb von 7 Jahren seit der Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Bei der Geltendmachung ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen. (Veröffentlicht im Ditzinger Anzeiger Nr. 21 vom 23.05.2002.)

Wirksamkeitsbeschluss

Der Gemeinderat hat am 18.12.2001 beschlossen:
Die Verwaltung wird beauftragt, im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei der Mobilisierung von Bauland gleichwertig sowohl auf Baulücken innerhalb der Ortslagen als auch auf Neubauflächen auf Naturflächen zurückzugreifen. Der Entwurf des Flächennutzungsplanes 2015 mit integriertem Landschaftsplan der Stadt Ditzingen in der Fassung vom 10.05.2001, geändert 16.11.2001, wird gebilligt.

Nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange untereinander und gegeneinander werden die zum Entwurf des Flächennutzungsplanes vorgetragenen Anregungen der Bürger nicht berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Flächennutzungsplanes 2015 mit integriertem Landschaftsplan der Stadt Ditzingen in der Fassung vom 10.05.2001, geändert 16.11.2001, wird beschlossen. Der Flächennutzungsplan 2015 mit integriertem Landschaftsplan der Stadt Ditzingen ist dem Regierungspräsidium Stuttgart nach § 6 (1) BauGB zur Genehmigung anzuzeigen. Die Ausgleichsflächenausweisung ist deutlich einzuschränken und dadurch der Flächenverbrauch in der Feldflur zu senken. (Veröffentlicht im Ditzinger Anzeiger Nr. 2 vom 10. Januar 2002)

Planungserfordernis

Der seit 1984 bis 2002 rechtswirksame Flächennutzungsplan der Stadt Ditzingen wurde in den Jahren 1981/1982 vom Nachbarschaftsverband Stuttgart erstellt. Der Flächennutzungsplan des Nachbarschaftsverbandes Stuttgart hatte einen Planungshorizont bis 1990. Die dort enthaltenen Flächenreserven für Ditzingen waren weitgehend ausgeschöpft, deshalb wurde der rechtswirksame Flächennutzungsplan bis zur Rechtswirksamkeit des neuen FNP 2015 mehrfach an die neuen Erfordernisse angepasst und - im Parallelverfahren zusammen mit der Erstellung von Bebauungsplänen - geändert. Mit der sogenannten KPS-Studie lagen für die Stadt Ditzingen und alle Ortsteile planerische Leitlinien für die städtebauliche Entwicklung vor, die der Gemeinderat mit großer Mehrheit am 13.10.1992 verabschiedet hatte und die einem künftigen Flächennutzungsplan zugrunde zu legen waren. Der aufgestellte Flächennutzungsplan soll einen Planungshorizont bis zum Jahr 2015 beinhalten. Als Neuerung kam hinzu, dass für die Abwicklung der sich aus § 1 a BauGB unter Beachtung des § 8 a Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ergebenden Eingriffs-/Ausgleichsregelung die Darstellungen im Landschaftsplan wesentliche Entscheidungsgrundlagen sind, im Landschaftsplan des Nachbarschaftsverbandes jedoch noch keine Aussagen dazu vorhanden waren. 

Planausschnitt Flächenutzungsplan
Planausschnitt Flächenutzungsplan

Allgemeine Erläuterungen zum FNP 2015

Link: 
Wie lese ich den FNP? (1435 kByte)
Titelblatt (905 kByte)
Impressum (555 kByte)
Inhaltsverzeichnis (992 kByte)
0. PRÄAMBEL (1433 kByte)
1. VERFAHREN 
1.1 Rechtliche Grundlagen bis 
1.3 Planungsgrundlagen 
(2476 kByte)

1. VERFAHREN - 1.6 Aussagequalität und Handhabung des Planwerkes, Planzeichen-Legende (1811 kByte)

2. RÄUMLICHER UND HISTORISCER ÜBERBLICK - 2.3 Entwicklungsmodell und Konzeptschwerpunkte (1424 kByte)
2. RÄUMLICHER UND HISTORISCHER ÜBERBLICK - 2.4 Leitsätze und Lokale Agenda 21 (1386 kByte)

3. PROGNOSEN ZUM FLÄCHENNUTZUNGSPLAN - 3.2 Eckdaten der Wirtschaftsstruktur, Schätzung des Flächenbedarfs für Gewerbe (1760 kByte)

4. PLANUNG FÜR STADTTEILE - 4.1 Steckbriefe (61 kByte)
4. PLANUNG FÜR STADTTEILE - Heimerdingen (1514 kByte)
4. PLANUNG FÜR STADTTEILE - Schöckingen (1318 kByte)
4. PLANUNG FÜR STADTTEILE - Hirschlanden (1456 kByte)
4. PLANUNG FÜR STADTTEILE - Ditzingen (Kernstadt) (2017 kByte)
4. PLANUNG FÜR STADTTEILE - 4.2 Vorkehrungen zur Sicherung der Bauleitplanung (40 kByte)

5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE (53 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.1 Naturhaushalt, Kulturlandschaft, Eingriffsregelung (831 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.2 Land- und Forstwirtschaft, Flurneuordnung (267 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.3 Wirtschaftsförderung und Gewerbeflächen (274 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.4 Wohnungsbau (512 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.5 Misch- und Sonderbauflächen, Einzelhandel und Dienstleistungen (430 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.6 Gemeinbedarf und öffentliche Einrichtungen (519 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.7 Grünflächen, Naherholung und Stadtökologie (486 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.8 Verkehrssystem und Verkehrsmittelwahl (1379 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.9 Technische Ver- und Entsorgung (350 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.10 Stadt- und Dorferneuerung, Denkmalschutz, Überleitung altrechtlicher Pläne (304 kByte)
5. PLANUNG FÜR SACHBEREICHE - 5.11 Besondere Nutzungsregelungen, Immissionsschutz (643 kByte)

6. ANHANG 
6.1 Verzeichnis der TÖB bis 
6.10 Genehmigungsvermerke (1180 kByte)

Verkehrsplanung

Die Stadt Ditzingen ist einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte in der Stuttgarter Metropolregion. Die gestiegene Nachfrage nach Wohnraum und Baugrundstücken führte in der Vergangenheit zu einem stetigen Zuwachs der Bevölkerung, aber auch zu einer Zunahme des motorisierten Individualverkehrs in der Kernstadt Ditzingen und den vier Stadtteilen: starker Berufsverkehr in den Morgen- und Abendstunden führte regelmäßig zu Staus. Ziel der Verkehrsplanung ist es, alle Aspekte der Mobilität zu betrachten. Hierzu zählen der motorisierte Individualverkehr, der öffentliche Personennahverkehr, Radfahrer und Fußgänger. Nutzungskonflikte sollen abgebaut werden. 

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Ditzingen den Verkehrsentwicklungsplan 2020 entwickelt. Dem Entwurf hat der Gemeinderat am 06.11.2006 zugestimmt. Zwischenzeitlich haben sich Änderungen ergeben, so dass in den nächsten Jahren hier eine Weiterentwicklung erfolgen wird.  

Siemensstraße in Ditzingen
Siemensstraße in Ditzingen

Fachplanungen

Fachplanungen sind Pläne zur Durchführung fachbezogener Aufgaben (z.B. Bau von Verkehrswegen, Windenergieplanungen) auf der Grundlage besonderer gesetzlicher Vorschriften. Gleichbedeutend mit sektoraler Planung, Gegenteil von Querschnittsplanung bzw. integrierter Planung (Flächennutzungsplan).

Weitere Informationen können Sie über das Ratsinformationssystem erfahren.

Konzentrationsflächen für Windkraft

Nach der Änderung des Landesplanungsgesetzes haben auch die Träger der Bauleitplanung die Möglichkeit, in ihren Flächennutzungsplänen Flächen für die Errichtung von Windkraftanlagen auszuweisen, durch die gemäß Baugesetzbuch Planungen an anderer Stelle zurückgewiesen werden können. Für die Suche nach geeigneten Flächen für Konzentrationszonen für Windkraftanlagen in Ditzingen wurden zunächst alle Flächen ausgeschlossen, auf denen laut Windatlas Baden-Württemberg kein Ertrag von mindestens 60 % einer Referenzanlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erwartet werden kann. Die verbleibenden Flächen wurden mit Ausschlussflächen überlagert, in denen aufgrund konkurrierender Nutzungen Windkraftanlagen ohne Ausnahmen ausgeschlossen sind, insbesondere Siedlungsflächen, Verkehrstrassen, Freileitungen, Funkanlagen, regionale Grünzäsur und Gewässer ggf. mit notwendigen Schutzabständen. Anschließend wurden die Flächen mit weiteren Ausschlussflächen überlagert, in denen Windkraftanlagen generell ausgeschlossen sind, aber Ausnahmen möglich sind, u.a. regionale Grünzüge und Vorrangflächen, FFH-Gebiete ohne windkraftempfindliche Arten, Landschaftsschutzgebiete, Denkmale und weitere Schutzabstände. Als Ergebnis gibt es in Ditzingen keine Flächen mit ausreichender Windhöffigkeit, die nicht von Ausschlussflächen überlagert werden. Allerdings gibt es zwei größere Flächen nördlich und südlich von Heimerdingen, auf denen Ausnahmen von den Ausschlusskriterien möglich sind. Die Stadt Ditzingen kann nun entscheiden, ob sie auf eine Darstellung von Konzentrationszonen für Windkraftanlagen verzichten will oder ob sie die Untersuchung fortsetzen will mit dem Ziel, evtl. geeignete Flächen im Flächennutzungsplan darzustellen. In einer Konzentrationszone für Windkraftanlagen ist die Errichtung von entsprechenden Windkraftanlagen zulässig, ähnlich wie die Errichtung von Gebäuden im Geltungsbereich von Bebauungsplänen. Genehmigungsanträgen auf anderen Flächen kann entgegengehalten werden, dass ihnen öffentliche Belange entgegenstehen. Ohne Konzentrationszonen für Windkraftanlagen im Flächennutzungsplan muss für jeden Antrag geprüft werden, ob dem Projekt öffentliche Belange entgegenstehen. Die Untersuchung zeigt, dass dies bisher auf allen Flächen im Außenbereich der Fall ist, insbesondere durch die notwendigen Lärmschutzabstände zu Siedlungsflächen und die Festlegung von Regionalen Grünzügen. Im Rahmen der Regionalplanung wird u.a. außerhalb von Ditzingen der " Grüne Heiner " als Vorrangfläche für Windkraftanlagen festgesetzt, so dass dort im Zuge eines Repowering eine modernere, größere Anlage errichtet werden könnte

Grüner Heiner
Grüner Heiner

Baulückenkataster

Der sparsame Umgang mit begrenzten Ressourcen ist eine der grundlegenden Regeln für nachhaltiges Handeln. Gleichwohl wurden 2009 in Baden-Württemberg täglich mehr als 7 Hektar Freifläche in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt. Die Folgen dieses Prozesses -Bodenverluste, Wasserhaushalt, Aufwärmung, Verlärmung und Zerschneidungseffekte- sind nachteilig. Im Umweltplan Baden-Württemberg und im Landesentwicklungsplan wird die Reduzierung des Flächenverbrauchs als Ziel formuliert. Die Inanspruchnahme unbebauter Flächen für Siedlung und Verkehr soll deutlich reduziert werden. Die wichtigsten Aufgaben künftiger Stadtentwicklung stellen die verstärkte Innenentwicklung und ein nachhaltiges Bauflächenmanagement dar. Dies bedeutet vor allem die Nutzung von bislang unbebauten Baulücken, die bauliche Verdichtung von Siedlungsgebieten und die funktionale und gestalterische Aufwertung von Siedlungsgebieten und Ortskernen. Der Gemeinderat der Stadt Ditzingen hat am 24.06.2008 den Beschluss gefasst, im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei der Mobilisierung von Bauland der Innenentwicklung innerhalb der Ortslagen Vorrang vor der Außenentwicklung auf Naturflächen einzuräumen. Aufgrund der EDV-technischen Ausrüstung ist es möglich, das Baulückenkataster systematisch zu führen und die Gremien künftig über die weitere Entwicklung zu informieren. Das Baulückenkataster kann beim Stadtbauamt der Stadt Ditzingen, Am Laien 1, 3. Stock, Zimmer 323, während der üblichen Dienstzeiten eingesehen werden. Das Kataster wird in Form eines jährlich zu aktualisierenden Planes geführt in dem die freien Flächen dargestellt sind. Ab 2005 können die jährlichen Veränderungen auch in ha-Flächen bilanziert werden. Mit der Rohbauabnahme des Gebäudes wird das bebaute Grundstück aus dem Baulückenkataster herausgenommen; diese Definition der Baulücke bedeutet, dass einerseits Flurstücke mit bereits erstellten Nebengebäuden (z.B.Scheunen) nicht als Baulücke geführt werden; andererseits Flurstücke ohne Gebäude jedoch mit Nutzung z.B. als Parkplatz als Baulücke geführt werden. Getrennt nach Stadtteilen wurden die unbebauten Bauflächen in Wohnbauflächen, gemischte Bauflächen und Gewerbeflächen aufgeteilt und flächenmäßig ermittelt.

 

Baulückenkataster Stadt Ditzingen 13.04.2016

Gemarkung

Fläche

WA

GR

WA PI

GR PI


Ditzingen

73723m²

12848m²

51178m²

7303m²

2394m²

Hirschlanden

22165m²

3901m²

5883m²

12381m²

0

Schöckingen

12680m²

5344m²

0

7336m²

0

Heimerdingen

26775m²

14107m²

0

5356m²

7312m²

Gesamtsumme

135343m²

36200m²

57061m²

32376m²

9706m²

 

 

 

Baulücke Hirschlander Straße 21
Baulücke Hirschlander Straße 21

Einzelhandel

Die aufgezeigte, zielgerichtete Entwicklung des Einzelhandels der Stadt Ditzingen bietet gute Chancen, ein zukünftig attraktives, konzentriertes und hinsichtlich der wohnungsnahen Grundversorgung engmaschiges Versorgungsnetz zu schaffen und bereit zu halten, welches einen Kompromiss zwischen den betrieblichen Notwendigkeiten und den städtebaulich wünschenswerten Entwicklungen darstellt. Mit dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt ein Baustein für die künftige Stadtentwicklung vor, welches den verantwortlichen Akteuren aus Einzelhandel, Verwaltung, Politik sowie weiteren Institutionen einen Entscheidungs- und Orientierungsrahmen liefert. Der Umfang und die Komplexität der zu ergreifenden Maßnahmen machen ein zielgerichtetes und möglichst abgestimmtes Engagement aller Akteure erforderlich. Nur im Konsens ist eine Umsetzung der Empfehlungen zeitnah möglich. Dabei sollte jeder der beteiligten Akteure seine spezifischen Möglichkeiten einbringen. Einzelhändler, Eigentümer und Investoren sind aufgefordert, die aufgezeigten Perspektiven sowohl quantitativ als auch qualitativ zu prüfen und, soweit vertretbar, umzusetzen. Insbesondere das Erreichen eines angemessenen Standards hinsichtlich der Verkaufsflächen und Außenpräsentation ist hier von Bedeutung. Die Verwaltung der Stadt Ditzingen wird angesprochen, die planerischen und planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der aufgeführten Empfehlungen und Anregungen zu schaffen und relevante Maßnahmen im öffentlichen Raum zu forcieren. Zudem sind alle Akteure aufgefordert, das Einzelhandelskonzept für Ditzingen fortzuschreiben, um neue Entwicklungen der Rahmenbedingungen mit berücksichtigen zu können. Dazu zählen insbesondere größere Veränderungen in der Ditzinger Angebotsstruktur (z.B. Veränderungen im Verkaufsflächenangebot), die Veränderungen der wirtschaftlichen Situation oder Entwicklungen im Verflechtungsbereich der Stadt Ditzingen. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Umsetzung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Ditzingen durch Beschlussfassung am 06.10.2009 im Gemeinderat kommunalpolitisch manifestiert wurde. So wird eine Akzeptanz von allen Beteiligten sowie Handlungssicherheit für alle Akteure erlangt und die künftige städtebauliche und einzelhandelsrelevante Entwicklung optimal gesichert und gestärkt.

Download
Einzelhandels- und Zentrenkonzept Stadt Ditzingen (PDF/3,9MB)

Marktstraße
Marktstraße