Stadt Ditzingen

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Für Menschen mit Behinderung

Familienentlastender Dienst (FED)

Logo des FED
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Der Familienentlastende Dienst ist ein offenes Angebot der Stadt Ditzingen für Menschen mit geistiger und/oder körperlichen Behinderung und ihre Angehörigen. 

Ziel seiner Angebote ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen ihr Leben so normal wie möglich führen können. Dabei möchte der Dienst nicht nur die pflegenden Angehörigen entlasten, sondern auch die sozialen Kontakte der Teilhaber fördern und ihnen Möglichkeiten der sinnvollen und erlebnisreichen Freizeitgestaltung bieten.

Es werden folgende Hilfen angeboten:

  • Stundenweise Betreuung im häuslichen Umfeld des behinderten Menschen zur Entlastung der Pflegeperson durch Bürgerschaftlich Engagierte.
  • Betreuungs- und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung, um ihren Angehörigen Zeit und Freiraum für sich selbst zu ermöglichen
  • Urlaubsfreizeiten sowie Wochenend- und Ferienmaßnahmen
  • Rat und Unterstützung der Angehörigen, z.B. bei Fragen der Erziehung
  • Begleitung und Unterstützung bei Behördengängen
  • Informationsveranstaltungen und Eltern-Treffs

Haben Sie Interesse, Zeit und wollen Sie sich engagieren?

Wir suchen dringend weitere ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für unser Team um unsere Freizeitangebote und die häuslichen Betreuungen auszubauen!

Erleben Sie selbst: Mitarbeit in der Behindertenarbeit macht Freude.

Ab Oktober: neue Schulungsmöglichkeiten für Interessierte, Engagierte und Angehörige

E-Learning-Schulung zum Thema geistige Behinderungen

„interessant- informativ-individuell“

Ab Oktober 2019 bietet der Familienentlastende Dienst für Interessierte, Engagierte und Angehörige erstmals eine E-Learning–Schulung an.

In sechs Modulen werden umfangreiche Informationen über Hintergründe, Erscheinungsforme, Ausprägungen und Ursachen geistiger Behinderung vermittelt.

Die Online-Schulung kann jeder/r zeitlich individuell für sich planen. Sowohl im privaten Umfeld, als auch für Interessierte, die sich gerne engagieren wollen, bietet die Schulung fundiertes Basiswissen und erleichtert Begegnungen mit geistig behinderten Menschen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Kontaktaufnahme: Anke Bilic und Sonja Ansel ( Tel 07156/ 95 15 60), FED(@)Ditzingen.de

Termine nach Vereinbarung.

Programm 2019 zum Download

Eine Anmeldung ist nur mit Unterschrift und folgenden Anlagen gültig:

Anmeldeformular

Datenschutzerklärung

Fragebogen

und sofern erforderlich eine ärztliche Verordnung.

Ansprechpartnerinnen:
Anke Bilic und Sonja Ansel
Leonberger Str. 11
71254 Ditzingen
Tel.: 07156-951560
Fax: 07156-164101

Termine nach Vereinbarung

E-Mail schreiben

Miteinander Füreinander

Ditzinger Behindertentreff der Evangelischen Kirchengemeinde

Verschiedene Angebote in der Begegnungsstätte Leonberger Str. 11

Weitere Informationen finden Sie hier

Inklusion

INKLUSION BEGINNT IM KOPF…
DAS KLINGT EINFACH, IST ES ABER NICHT!

Trotz der verbesserten gesetzlichen Regelungen werden Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag immer noch mit vielen Barrieren und Hindernissen konfrontiert.
Neben all den vielfältigen Barrieren und Hürden, die sich Menschen mit Handicap in Kindertagesstätten, Schulen, im Beruf, in ihrem Wohnumfeld und im Alltag auftun, sind
es vor allem die Barrieren im Kopf die eine Umsetzung von Inklusion erschweren.
AKTION MENSCH beschreibt Inklusion wie folgt:
„Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen.“
Inklusion erfordert somit, im Gegensatz zur Integration, nicht die Anpassung der einzelnen Person an ein bestehendes System, sondern sieht die Veränderungen auf gesamtgesellschaftlicher Ebene als notwendig an.
Die zentrale Frage lautet: wie müssen die verschiedenen gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen sowie ihre Angebote gestaltet sein, damit die Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft möglich ist?
Inklusion zu ermöglichen bedeutet Barrieren abzubauen Damit sind keineswegs nur die räumlichen Barrieren gemeint, sondern gleichermaßen auch sprachliche Barrieren, soziale Barrieren (wie Berührungsängste,
Vorurteile, Diskriminierung), aufgabenbezogene Barrieren (z.B. im Hinblick auf Sportarten, Spielabläufe usw.) und institutionelle Barrieren wie bestimmte Zugangsvoraussetzungen
(etwa für Mitgliedschaft in einem Verein).

INKLUSION IN DITZINGEN IST, WAS WIR ALS DITZINGER DRAUS MACHEN!

Hürden beseitigen, Barrieren einreißen, Ausgrenzungen abschaffen, Berührungsängste abbauen, aber eben auch Begegnungen schaffen und Beziehungen aufbauen, damit Gemeinschaft ganz praktisch inklusiv gelebt werden kann… hier kann sich jede/r einbringen!

Bringen auch Sie sich ein - Inklusion ist kein Expertenthema – im Gegenteil. Sie gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen. Jeder kann in seinem Umfeld dazu beitragen. Und je mehr wir über Inklusion wissen, desto eher schwinden Berührungsängste und Vorbehalte.

Um Inklusion in Ditzingen auf den Weg zu bringen bedarf es kreativer Ideen, neuer Sichtweisen, tatkräftiger Unterstützung und gestalterischen Mitarbeit. Es kommt nicht so sehr darauf an viel zu tun es kommt darauf an überhaupt etwas zu tun!

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Kontaktaufnahme für Ideen und Anregungen mit Frau Bilic und Frau Ansel (Tel. 07156 95 1560 oder FED(@)Ditzingen.de)

All inclusive

Auch der Familienentlastende Dienst möchte dem Inklusionsgedanken nachkommen.
Im Rahmen seiner Möglichkeiten möchte der Dienst das Angebot an inklusiven und offenen Kursen und Veranstaltungen in den kommenden Jahren stetig ausbauen und würde sich über Anfragen von möglichen Kooperationspartner sehr freuen.

Zu den Interviews

Ansprechpartnerinnen:
Anke Bilic und Sonja Ansel
Leonberger Str. 11
71254 Ditzingen
Tel.: 07156-951560
Fax: 07156-164101
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