Stadt Ditzingen

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Bahnhofsareal

Stadtsanierung

Am Bahnhof
Am Bahnhof

Seit Anfang der 2000er Jahre hat sich die Stadt Ditzingen bemüht, die Grundstücke im Bereich des Bahnhofes zu erwerben. Mit der Umstrukturierung der Gleisanlagen im Bahnhof Ditzingen wurden Teile der Gleisanlagen frei (Gleis 1). Am 01.01.2006 wurde das Areal Teil des Sanierungsgebietes „Gewerbegebiet Süd/ Bahnhof“. Das Bahnhofsareal umfasst Flächen in der Größe von ca. 4,5ha. Die Flächen befinden sich überwiegend im Eigentum der Stadt Ditzingen und der Deutschen Bahn AG. Seit 2008 arbeitet die Stadt Ditzingen an der Neustrukturierung des Areals. Diese Bemühungen mündeten 2011 in die Auslobung des Planungswettbewerbs als Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs- und Auswahlverfahren.

 
Im Bereich des Bahnhofs werden derzeit 3 Schwerpunktprojekte parallel bearbeitet – der Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB), die Herstellung der Buslinie Gewerbegebiet Süd und die Neubebauung des Bahnhofsareals durch einen Investor.
 

Spatenstich für ein neues Nahversorgungszentrum mit Parkhaus am Bahnhof Ditzingen

Der förmliche Spatenstich wurde von Investoren, Projektbetreuern, politischen Entscheidungsträgern sowie von künftigen Mietern des Einzelhandels vorgenommen

Mit einem ersten Spatenstich wurde am 30. Januar der Baubeginn für ein neues Nahversorgungszentrum mit Parkhaus und einem angrenzenden Büro- und Geschäftshaus förmlich eingeleitet. Nachdem die Baugenehmigung zur Bebauung des Bahnhofareals Ditzingen noch Ende des Jahres erteilt und die entsprechenden Verträge unterzeichnet werden konnten, stand der Verwirklichung des Baus am Bahnhof Ditzingen durch den Bauherrn AIH Allgäuer Immobilienholding GmbH & Co.KG nichts mehr im Wege. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts entsteht auf dem 8.100 m² großen Areal, welches direkt am S-Bahnhof Ditzingen und am künftigen Zentralen Omnibusbahnhof angesiedelt sein wird, ein Nahversorgungszentrum mit Parkhaus. In diesem Zuge entsteht auch ein Büro- und Geschäftshaus, das in nachfolgenden Bauabschnitten verwirklicht werden soll. Die Fertigstellung des Projektes ist für Frühjahr 2016 geplant. 

Im Jahr 2006 wurde das ca. 4.500 Hektar umfassende Bahnhofsareal Teil des Sanierungsgebietes Gewerbegebiet Süd/Bahnhof.

Seit 2008 arbeitet die Stadt Ditzingen an der Neustrukturierung des, für den Städtebau der Kernstadt, sehr bedeutsamen Areals. Die konzeptionellen Überlegungen für die künftige Nutzung wurden in einem Planungswettbewerb, der als Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs- und Auswahlverfahren 2011 initiiert wurde, konkretisiert. Als Wettbewerbssieger gingen die Projektentwickler Marquardt + Bitzer mit Lieb + Lieb Architekten hervor. 2013 wurden die Vorschläge in einem Rahmenplan hinsichtlich künftiger Gestaltung und Nutzung weiterentwickelt. Im Sommer 2014 hat die Allgäuer Immobilienholding mit Sitz in Oberstdorf das Grundstück erworben. In ihrem Auftrag entwickelt und baut die Geiger Unternehmensgruppe in Zusammenarbeit mit Marquardt + Bitzer Projektentwickler den Neubau. Das neue Nahversorgungszentrum mit direkter Anbindung der S-Bahn und des künftigen Zentralen Omnibusbahnhofes trägt zu einer Attraktiverung und Ergänzung der innerstädtischen Nahversorgung bei und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der innerörtlichen Einzelhandelsversorgung. 

Josef Geiger brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass man mit diesem Projekt einen hochwertigen Standort für eine zukunftsfähige Investition gewählt habe. Mit großer Vorfreude schaue man der Fertigstellung und der Inbetriebnahme des Nahversorgungszentrums entgegen, welches neben einem Parkhaus mit drei Geschossen zur Nutzung für Einzelhandelskunden, Büromieter und Park & Ride Stellplätzen in einem weiteren Schritt auch ein Büro- und Geschäftshaus mit 2000 m² Büroflächen umfassen wird. In Anwesenheit von Regionalpräsident Thomas Bopp, MdL Konrad Epple, Bürgermeister Ulrich Bahmer sowie zahlreichen Projektbeteiligten, Stadträten und künftigen Mietern und Kunden der Ladengeschäfte bezeichnete Oberbürgermeister Michael Makurath den Baubeginn des Bahnhofareals Ditzingen als eine Wegmarke und einen Meilenstein mit großer städtebaulicher und infrastruktureller Bedeutung. Er dankte allen Beteiligten, Planern, Entscheidungsträgern und Investoren für Ihren Mut und ihre Bereitschaft die Neugestaltung des Bahnhofareals zu verwirklichen. Im Besonderen bedankte er sich beim Gemeinderat für seine Entschlossen- und Beharrlichkeit die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel im Außenbereich dauerhaft aus zu schließen und stattdessen die innerstädtische Nahversorgung im Kernbereich zu stärken und zu stabilisieren. Dass dies erfolgreich gelingen kann, unterstreicht der Bau des neuen Nahversorgungszentrums, das mit den kommenden Einzelhändlern einen gelungenen Branchenmix anbieten wird. Der förmliche Auftakt des Spatenstichs wurde von zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern begleitet, die mit großem Interesse die Entwicklung am Bahnhof Ditzingen verfolgen. Nach dem erfolgten Abriss der Güterhalle und der Bahnhofsgaststätte im vergangenen Jahr wurde das Baufeld geschaffen, um die ersten Bauabschnitte für die Bahnhofsumgestaltung verwirklichen zu können. Seit Juli des vergangenen Jahres ist der provisorische Omnibusbahnhof (ZOB) in Betrieb. Er wurde erforderlich, um die Bebauung des Bahnhofareals zu ermöglichen. Im Zuge dessen wurde die provisorische Bushaltestelle Bahnhof Süd als Voraussetzung für die Inbetriebnahme der neuen Stadtbuslinie 625 eingerichtet. Ebenso wurde im Herbst 2014 der Umbau des Knotens Stuttgarter Straße/Johannes-Fuchs-Straße  zu einem Kreisverkehr zur Optimierung der künftigen verkehrlichen Erschließung des Bahnhofbereichs angegangen. Zur Aufnahme der 7.000 bis 8.000 Pendlerbewegungen am Tag soll der neue ertüchtige Omnibusbahnhof allen Anforderungen eines modernen und attraktiven Angebots im öffentlichen Personennahverkehr genügen.

Planungswettbewerb Bahnhofsareal - bisherige Entwicklung

Am 16.10.2012 fand in der Stadthalle Ditzingen das Preisgericht für die geplante Bebauung des Bahnhofsareals unter Vorsitz von Prof. Dr. Franz Pesch statt. Der Planungswettbewerb wurde als Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs- und Auswahlverfahren nach VOF in Form eines nichtoffenen Wettbewerbs am 02.12.2011 ausgelobt. Insgesamt wurden 6 Arbeiten eingereicht, von denen 5 zur Wertung zugelassen wurden.

Zielsetzung des Verfahrens war es, einen qualitativ hochwertigen städtebaulichen und planerischen Entwurf zu erhalten sowie dessen Umsetzbarkeit zu gewährleisten. Daher waren Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Investoren zu bilden.

 

Eckpunkte der Ausschreibung

Mit der Freigabe der Bahnflächen eröffnen sich für die Stadt Ditzingen – in zentraler Innenstadtlage – neue Entwicklungsperspektiven. Bei der Entwicklung der Fläche ist die funktionale Ordnung und gestalterische Ausbildung von fünf Aspekten von zentraler Bedeutung : 

1.     Das Bahnhofsareal ist – entsprechend Vorgaben des Zentren- und Einzelhandelskonzeptes – vorrangig durch Einzelhandelsnutzungen zu entwickeln. 

2.     Der S-Bahnhaltepunkt/Stadtzugang ist ansprechender und einprägsamer zu gestalten. Ziel ist es, ein Stadt-Entree zu schaffen, das der Bedeutung der Stadt als Wirtschafts- und Wohnstandort gerecht wird. 

3.     Die bislang wenig ausgeprägte Verbindung zwischen dem Gewerbegebiet Süd und der Kernstadt ist funktional und gestalterisch zu verbessern und durch sinnvolle Infrastruktur- bzw. Versorgungseinrichtungen zu ergänzen. 

4.     Der zentrale Omnibushalt (ZOB) ist funktional wie ästhetisch aufzuwerten, wobei auch die Verbindung zu den Bahngleisen und mit der Kernstadt zu verbessern ist. 

5.     Schließlich sind die Park-and-Ride-Stellplätze ansprechender, platzsparender und effizienter zu organisieren.

 

Die Preisträger

Das Preisgericht hat der Ausloberin empfohlen, der weiteren Entwicklung und Ausarbeitung des Bahnhofsareals die Arbeit 1490 des Architektrubüro Lieb + Lieb aus Freudenstadt unter Beachtung der in der schriftlichen Beurteilung des Preisgerichtsprotokolls genannten Aspekte zu Grunde zu legen.

Der 2. Preis ging an die Arbeit mit der Tarnzahl 1492 des Architekturbüros Freie Planungsgruppe 7, der 3.Preis an die Arbeit mit der Tarnzahl 1494 des Architekturbüros Auer und Weber.

Wettbewerbsbeiträge

Planung Bahnhofsareal - Rahmenplanung und Entwicklung

Rahmenplan Bahnhofsareal
Rahmenplan Bahnhofsareal

Planung Bahnhofareal

Im Bereich des Bahnhofs werden derzeit 3 Schwerpunktprojekte parallel bearbeitet – der Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB), die Herstellung der Buslinie Gewerbegebiet Süd und die Neubebauung des Bahnhofsareals durch einen Investor.

Grundlage für die geplante Bebauung des Bahnhofareals ist das Ergebnis des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs für das Bahnhofsareal. Der Gemeinderat der Stadt Ditzingen hat am 20.11.2012 beschlossen, dass der Wettbewerbsbeitrag der Architekten Lieb und Lieb weiter verfolgt und entwickelt werden soll.

Im Rahmen der bisherigen Planungen wurden die verkehrlichen Aspekte, die naturschutzrechtlichen und artenschutzrechtlichen Aspekte und die Einzelhandelsstruktur untersucht, sowie einen Rahmenplan erstellt, der die Untersuchungen berücksichtigt und der die Grundlage der Gestaltungsmerkmale der künftigen Entwicklung darstellt.

Das Plangebiet befindet sich innerhalb des rechtskräftig ausgewiesenen Sanierungsgebiets „Bahnhof / Gewerbegebiet Süd“ mit den Zielen einer wirtschaftlichen Grundstücksnutzung, der Verbesserung der Erschließungsqualität, dem Ausbau der industrienahen Serviceangebote, der Verbesserung des Stadtbilds und des Arbeitsumfelds und die Entschärfung der Konflikte zwischen Gewerbe und Wohnnutzung.

Die Gesamtfläche beträgt ca. 4,5 ha und ist momentan zu 90% als Verkehrsfläche genutzt. Die Neuplanung sieht nun 27% als gewerbliche Bauflächen vor und 6% für den künftigen ZOB. Die übrigen Flächen verteilen sich auf den Straßenverkehr, die Parkierung, die Platzflächen und die Bahn.

Für die Umsetzung des Projekts ist eine Änderung des vorhandenen Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans erforderlich. Es wird vorgeschlagen in mehreren Abschnitten die Umsetzung zu realisieren. Sofern eine zügige Räumung der Flächen möglich ist, kann als 1. Fläche das Gebiet zwischen der Brücke der B 295 und dem Bahnhof als Baufläche 1 (1.BA 3 Bauteile +Empfangsgebäude) entwickelt werden. Der Baubeginn soll 2014 erfolgen. Nach der Fertigstellung der ersten 3 Gebäude und des neuen ZOB’s, sowie des Umbaus des vorhandenen Aufzugturms soll die Entwicklung der 2. Baufläche östlich des Bahnhofs bis an die Gerlinger Straße erfolgen (2.BA 3 Bauteile+Buslinie Süd).

Mit dem Abbruch der Gebäude an der Stuttgarter Straße wurde die Fläche als Altlastenverdachtsfläche festgestellt. Im Bereich des Knotens Stuttgarter Straße / Gerlinger Straße befindet sich eine Altlastenverdachtsfläche einer ehemaligen Tankstelle. Eine vollständige Bewertung erfolgt im Bauleitplanungsverfahren.


Rahmenplan - Baustruktur

Der Rahmenplan für den Bahnhof Ditzingen ist in verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Gebäudestrukturen gegliedert, die sich um den ZOB, den Bahnhofsvorplatz und den Quartiersplatz gruppieren. Im Westen ist ein größeres Einzelhandelsgebäude vorgesehen. Um das ehemalige Empfangsgebäude entlang der Bahnlinie entwickeln sich weitere 3-geschossige Baukörper mit Einzelhandels- und Büronutzungen. Das Gebäude an der Gerlinger Straße / Ecke Stuttgarter Straße bildet als turmartiges Gebäude mit 8 Geschossen das neue Entrée der Stadt. Das Quartier wird als Wohn,- Einzelhandels –und Geschäftszentrum entwickelt mit einem hohen Anspruch an das Stadtbild. Der künftige Bahnhofsvorplatz mit dem ehemaligen Empfangsgebäude und den vorhandenen Platanen wird auch weiterhin geprägt sein als Verkehrsplatz. Ziel ist es den Platz gestalterisch aufzuwerten und zu begrünen. Der ZOB wird durch die erforderlichen Beläge eher technisch geprägt sein.

Lageplan

 

Rahmenplan - Verkehr

Das Gebiet nördlich der Bahn wird zum einen durch die Stuttgarter Straße zum anderen durch die Gerlinger Straße erschlossen. Die Erschließung des südlichen Gebietes erfolgt durch die Siemensstraße. Der künftige Ausbaustandard soll auch den Belangen des Bus- und Lkw-Verkehr gerecht werden und als wichtige Verbindung zwischen Markt- und Autenstraße sowie der Gartenstraße als Teil des City-Rings dienen. Dabei sollen alle Verkehrsarten Berücksichtigung finden. Die Stuttgarter Straße wird erneuert und soll zwei Fahrradschutzstreifen erhalten. Der Knoten Stuttgarter Straße / Johannes-Fuchs-Straße wird als Kreisverkehr ausgebaut. Die Gerlinger Straße wird ebenfalls angepasst. Hier werden an der Nordseite Stellplätze vorgesehen. Um eine Entflechtung der Verkehrsarten zu erzielen soll eine neue private Erschließungsstraße zwischen den neu geplanten Gebäuden und der Bahnlinie errichtet werden. Geplant ist, dass die nördlichen Bereiche des Bahnhofsareals überwiegend dem Fußgänger und Radfahrer dienen und eine entsprechende Fußgängerzone erhalten (Bahnhofsplatz, Quartiersplatz), während die Anlieferung des Gewerbes und des Einzelhandels ausschließlich über die südliche, private Servicestraße erfolgt.

Radfahrer / Fußgänger
Der Bahnhof ist wesentlicher Bestandteil einer künftigen Mobilitätsstrategie. Hier bündeln sich wesentliche Verkehrsarten wie Öffentlicher Personennahverkehr (Bus und Bahn), Taxi und Car-Sharing. Derzeit befinden sich im Bahnhofsbereich 120 offene und teilüberdachte Fahrradabstellplätze
und 25 abschließbare Fahrradboxen. Künftig sollen ebenfalls ca. 120 offene und teilüberdachte
Fahrradabstellplätze angeboten werden. Der Anteil an abschließbaren Fahrradboxen soll erhöht werden. Derzeit sind 40 vorgesehen. Die Flächen für die Boxen werden am künftigen neuen Zugang zum Bahnsteig an der Westseite konzentriert. Auch südliche werden am Bedarf orientiert Flächen für Fahrräder und Boxen nachgewiesen. Entlang der Stuttgarter Straße werden Fahrradschutzstreifen vorgesehen. Der Bereich nördlich der Gebäude bis zur Stuttgarter Straße soll fußgänger- und radfahrerfreundlich ausgebaut werden. Bei der Umsetzung des Projekts werden die Belange der Seh- und Gehbehinderten (Barrierefreiheit) berücksichtigt.

Ruhender Verkehr
Im gesamten Bahnhofsareal nördlich der Bahn sind ca. 440 Stellplätze vorgesehen. Für die geplanten Nutzungen sind baurechtlich ca. 200 Stellplätze erforderlich. Nachgewiesen werden derzeit ca. 290 Stellplätze. Für P+R sollen ca. 120 Stellplätze in Bauteil 1 vorgesehen werden (eigenes Parkdeck) sowie mindestens 90 Stellplätze südlich der Bahnlinie. Insgesamt sind zudem 30 ebenerdige Stellplätze auf unterschiedlichen Bereichen vorgesehen. Die heute vorhandenen Kurzzeitparker werden nach Möglichkeit weitgehend erhalten. Im aktuellen Rahmenplan sind ca. 23 Kurzzeitparker vorgesehen. Als besondere Form des Kurzzeitparkens werden davon 8 sogenannte Kiss and- Ride-Parkplätze angeboten, welche eine kürzere Parkdauer aufweisen. Für Taxis werden insgesamt 4 Stellplätze nachgewiesen. Dies entspricht dem heutigen Stand.Für Busse sind wie auch heute schon Busstandplätze 2 Standplätze geplant, um die Pausenzeiten zwischen den jeweiligen Fahrten zu überbrücken. Derzeit sind 2-3 Standplätze für Car-Sharing vorgesehen. Eine öffentliche Toilettenanlage soll im Bauteil 1 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


Rahmenplan - Parkierung

2006 und 2007 wurde der Verkehrsentwicklungsplan 2020 vom Büro Stadt- und Verkehrsplanung aufgestellt, der mittel- bis langfristig eine Verbesserung des Angebots an P+R Plätzen als erforderlich ansieht. Aufgrund der Neuordnung des Bahnhofsareals, der Veränderungen in der Buslinienführung im Bereich Gewerbegebiet Süd und der Erweiterung des Gewerbegebietes Süd, welches im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzepts für das Gewerbegebiet Süd bearbeitet wurde, ist die Parkraumsituation in der Ditzinger Kernstadt sowie im Bereich Bahnhof Ditzingen erhoben und bewertet worden. Die Untersuchung ergab für den Teilaspekt Park und Ride, dass insgesamt 210 Stellplätze erforderlich sind, um den Bedarf abzudecken. Dabei werden nördlich der Bahnlinie 120 Stellplätze empfohlen, südlich der Bahnlinie 90. Die Parkplätze nördlich der Bahn sollen in das Parkdeck des geplanten Einkaufszentrums (Bauteil 1) integriert werden. Durch ein abgestimmtes Parkzeitkonzept könnten die Parkplätze sowohl von P+R Nutzern als auch von Kunden des Einkaufzentrums genutzt werden. Bei einem langfristig weitergehenden Bedarf besteht die Möglichkeit im südwestlichen Bahnhofsareal auf der Fläche der ehemaligen Zuckerrübenverladerampe eine Stellplatzanlage zu erstellen.
 
Im gesamten Bahnhofsareal nördlich der Bahn sind ca. 440 Stellplätze vorgesehen. Für die geplanten Nutzungen sind baurechtlich 200 Stellplätze erforderlich, für P+R 120 Stellplätze in Bauteil 1 und 90 Stellplätze südlich der Bahnlinie, sowie 30 ebenerdige Stellplätze auf verschiedene Bereiche aufgeteilt. Die vorhandenen Kurzzeitparker werden weitgehend erhalten - geplant sind 23, davon 8 Parkplätze als kiss and ride Parkplätze mit kürzerer Parkdauer. Insgesamt sind 4 Taxi Stellplätze vorgesehen - dies entspricht dem heutigen Stand. Derzeit sind 2 Standplätze für car-sharing berücksichtigt. Für Busse sind wie auch heute schon 2 Standplätze geplant, um die Pausenzeiten zwischen den Fahrten zu überbrücken.

Rahmenplan Parkierung


Historisches Empfangsgebäude


Das ehemalige Empfangsgebäude in der Stuttgarter Straße 39 ist ein Kulturdenkmal gemäß §2 Denkmalschutzgesetz. Der 3-geschossige württembergische Einheitsbahnhof, ein traufständiger Quaderbau in klassizischtischer Form mit Attikageschoß, Sandstein,- Tür- und Fensterumrahmungen wurde von den königlichen württembergischen Staatseisenbahnen 1868 fertiggestellt. In der Schalterhalle wurde zur Information der Öffentlichkeit über die Planung im Bahnhofsareal ein i-Punkt eingerichtet.

Historisches Empfangsgebäude


Frühzeitige Bürgerbeteiligung

Am Freitag den 13.12.2013 fand zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Dabei wurden die aktuellen Planungen im Bereich des Bahnhof Ditzingen ca. 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Schwerpunkte bildeten neben der Vorstellung des Bebauungsplans, die Belange der Umwelt, des Verkehrs und des Lärms. 

Bebauungsplan "Bahnhof Ditzingen Teil 1"

Verfahrensablauf

Der Gemeinderat der Stadt Ditzingen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 28.09.2009 beschlossen, den Bebauungsplan " Bahnhof Ditzingen " Nr. 01.5 nach den Vorschriften des Baugesetzbuches (BauGB) sowie die örtlichen Bauvorschriften aufzustellen und die hierfür notwendigen Verfahrensschritte durchzuführen.

Mit Schreiben vom 09.10.2009 wurden die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gebeten, eine Stellungnahme zu dem Planvorentwurf bis zum 09.11.2009 abzugeben; die Öffentlichkeitsbeteiligung fand am 04.11.2009 im Bürgersaal des Rathauses Ditzingen statt. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB wurde der Aufstellungsbeschluss am 22.10.2009 ortsüblich bekannt gemacht (Ditzinger Anzeiger Nr. 43). Der räumliche Geltungsbereich ist in dem nachstehend abgedruckten Lageplan dargestellt.

Der Gemeinderat der Stadt Ditzingen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 19.11.2013 dem Entwurf des Rahmenplanes " Bahnhof Ditzingen " zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden entsprechend BauGB durchzuführen. Entsprechend den Bestimmungen des BauGB wurde gemäß § 3 Abs. 1 BauGB eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Stellungnahmen der Öffentlichkeit und der Behörden konnten bis 03.01.2014 eingereicht werden.


Erfordernis der Planaufstellung

Im rechtsgültigen Flächennutzungsplan der Stadt Ditzingen vom 18.12.2001 (Genehmigung durch das Regierungspräsidium Stuttgart am 07.05.2002; im Ditzinger Anzeiger am 23.05.2002 bekanntgemacht) ist die Fläche als Fläche für Bahnanlagen dargestellt. Die derzeit in Planung befindliche Entwicklung bedarf damit sowohl einer Anpassung der vorbereitenden (Flächennutzungsplan) als auch der verbindlichen Bauleitplanung (Bebauungsplan).

Das Bahnhofsgebiet liegt außerdem innerhalb des am 26.07.2005 vom Gemeinderat beschlossenen und seit dem 04.08.2005 rechtskräftig ausgewiesenen Sanierungsgebiet " Bahnhof / Gewerbegebiet Süd ". Die Sanierung wird im umfassenden Verfahren durchgeführt; d.h. die besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 bis 156 BauGB finden Anwendung.

Bereits heute spielt der Bahnhofsbereich eine Schlüsselrolle im Stadtgefüge Ditzingens. Er bildet den Stadteingang für alle Bahnbenutzer und stellt das zentrale Bindeglied zwischen der Innenstadt und dem Gewerbegebiet Süd dar. Auch ist er eine wichtige Schnittstelle im Mobilitätskonzept, indem er die Buslinien des ÖPNV mit den S-Bahnen, dem motorisierten Individualverkehr sowie den Radfahrern und Fußgängern verknüpft. Durch seine Größe und Lage in unmittelbarer Innenstadtnähe bietet der Bereich zudem die Option, großflächige Einzelhandelsansiedlungen aufzunehmen und zum Versorgungskern für die Beschäftigten des Gewerbegebietes Süd zu werden.

Derzeit wird der Bestand dieser städtebaulichen Bedeutung in nicht gerecht. Die sich auf dem Areal befindlichen Gebäude mit ihren Freiflächen stehen teilweise leer oder sind untergenutzt. Die öffentlichen Freiflächen sind unzureichend strukturiert. 

Nur mittels eines ganzheitlichen Entwicklungskonzeptes und seiner bauleitplanerischen Absicherung kann eine geordnete städtebauliche Entwicklung gewährleistet werden.


Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung

Am Freitag den 13.12.2013 fand zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Dabei wurden die aktuellen Planungen im Bereich des Bahnhof Ditzingen ca. 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Schwerpunkte bildeten neben der Vorstellung des Bebauungsplans, die Belange der Umwelt, des Verkehrs und des Lärms. 

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung werden die Planunterlagen mit Erläuterungstext zur Einsicht und Erörterung bis einschließlich 03.01.2014 während der allgemeinen Dienststunden im Stadtbauamt (3. Obergeschoss) zur Einsicht öffentlich ausgelegt. Auf Verlangen wird über deren Inhalt Auskunft gegeben. Es besteht die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung. 

Frühzeigtige Öffentlichkeitsbeteiligung

 

Öffentlichkeitsbeteiligung

24.02.2014 hat der Technische Ausschuss des Gemeinderates dem Gemeinderat empfohlen, dem Ergebnis der Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen zuzustimmen und den Bebauungsplan öffentlich auszulegen.

Insgesamt wurden folgende Beschlüsse vorbereitet: 

  1. Der mit Aufstellungsbeschluss des Gemeinderates Ditzingen vom 28.09.2009 beschlossene Bebauungsplanentwurf " Bahnhof Ditzingen " Nr. 01.5 wird entsprechend der Vorlage geändert. Der Geltungsbereich wird auf die für den ersten Bauabschnitt erforderlichen Flächen reduziert.  

  2. Dem nachfolgenden Ergebnis der Abwägung bei welchen die vorgebrachten Stellungnahmen der Öffentlichkeit und der Behörden sowie Träger öffentlicher Belange dargestellt sind, wird zugestimmt. 

  3. Der Rahmenplanentwurf wird zum Plan vom 04.12.2013 geändert und Bauteil 2 und 3 zusammengelegt. Der Rahmenplan bildet die Grundlage der künftigen baulichen Entwicklung des Gebietes.  

  4. Der Bebauungsplanentwurf " Bahnhof Ditzingen, Teil 1 " Nr. 01.5.1 wird mit reduziertem Geltungsbereich erneut aufgestellt, gebilligt. Der Bebauungsplan wird als Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a BauGB aufgestellt. Es wird ein grünordnerischer Begleitplan sowie ein Umweltbericht mit naturschutzrechtlicher Eingriffs- und Ausgleichsbilanz erstellt. Gemäß § 13a BauGB ist kein Umweltbericht oder ein Ausgleich des Eingriffes erforderlich. Ebenso ist keine frühzeitige Beteiligung erforderlich. Die frühzeitige Beteiligung wurde jedoch in anderer form durchgeführt.  

  5. Die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (2) BauGB ist durchzuführen.  

  6. Der Flächennutzungsplan ist für den vorgenannten Bereich im Wege der Berichtigung anzupassen.  

 

Übersichtsplan mit Geltungsbereich

Protokoll Bürgerbeteiligung

Protokoll des Behördentermins

Abwägungstabelle frühzeitige Beteiligung der Behörden

Modifizierter Rahmenplanentwurf

Ansichten des geplanten Einkaufszentrums Bauteil 1

Ansichten des geplanten Einkaufszentrums Bauteil 2 und 3

Bebauungsplanentwurf

Altlastenbericht Geotechnik Hundhausen

Baugrundbericht Geotechnik Hundhausen

Bebauungsplan Bahnhof Teil1

Begründung Bahnhof Teil1

Einzelhandel_Verträglichkeitsprüfung

FNP Berichtigung Bahnhof

Lärmgutachten Accon

Umwelt AllgVorpUVP werkgruppe grün

Umwelt Arten werkgruppe grün

Umwelt Baumzustandsbericht Platane

Umwelt GOP werkgruppe grünwerkgruppe grün

Umwelt Grünordnungplan werkgruppe grün

Umwelt Massnahmenplan werkgruppe grün

Umwelt SAP werkgruppe grün

Verkehr ZOB Entwurf Lageplan igv

Verkehr Zufahrt BT1

Veröffentlichung Aufstellung Auslegung13a

 

 

 

 

 

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